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  • AutorenbildMartin H. Lorenz

Banane



Der Ursprung der Banane ist in Südasien. Sie zählt heute zu den beliebtesten Obstsorten in ganz Europa. Über die Kanarischen Inseln gelangte sie im vermutlich im 16. Jahrhundert nach Mittelamerika, wo sie beste Anbaubedingungen in tropischem Klima vorfand und schnell heimisch wurde. Sie ist süß hat ein starkes Eigenaroma. Man kann sie gut einige Zeit aufbewahren, jedoch sollten man sie nicht im Kühlschrank lagern – dort wird die Schale schwarz.

Bananen besitzen ein weißlich-gelbes Fruchtfleisch und schmecken süß. Der Reifezustand von Bananen lässt sich wie folgt einordnen: grüne Schale = unreif / satt gelb = reif / erste braune Pünktchen = sehr reif / größere braune Stellen = überreif.

Bananen enthalten viel Fruchtzucker, weshalb sie vor allem bei Sportlern als schnelle Energielieferanten beliebt sind. Sie sind auch reich an Kalium, enthalten daneben auch Magnesium und Vitamin B6. Vitamin B6 spielt eine Rolle im Eiweißstoffwechsel. Kalium ist unentbehrlich für Muskeln, Nerven und das Herz. Daneben enthält sie die Vitamine A, C, E und K.

Bananen helfen anderen Früchten beim Reifen! Durch ihr eigenes Reifen wird sie weich, setzt dabei Geschmacksmoleküle frei und erhöht damit ihren Zuckeranteil. Dabei produziert sie große Mengen an Ethylen, das wiederum verhilft bestimmten Früchten, um selbst nachzureifen. Obst, das nach der Ernte nicht nachreifen kann, profitiert davon nicht.

Die Obstbanane eignet sich besonders für Shakes, Kompott, Obstsalat und als Zutat für Torten und Kuchen. Man unterscheidet Bananen, Baby-Bananen (intensiveres Duft- und Geschmacksvolumen) sowie Kochbananen, die man röstet, brät oder grillt, und die dabei bei schöner Konsistenz ein einzigartiges Aroma entwickeln. Allerdings gibt es auch für „normale“ Banane eine Unterscheidung in gelbe und rote Obstbananen.



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