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  • AutorenbildMartin H. Lorenz

Canihua



Canihua ist eine Gänsefußart, die in ihrem Charakterund ihrer Verwendung der eng verwandten Quinoa ähnelt,

Die Pflanze ist in der Andenregion beheimatet, es gibt mehr als 200 Sorten, und er wird seit Jahrtausenden auf dem Altiplano angebaut. Als Nutzpflanze hat Canihua besondere Eigenschaften, darunter die Toleranz gegenüber hohen Gebirgslagen, einen hohen Gehalt an Proteinen und Ballaststoffen sowie einen hohen Gehalt an Phenolen.

Es handelt sich um eine krautige, einjährige Pflanze. Die Art ist diploid mit einer Chromosomenzahl von 2n = 18. Es gibt zwei Typen dieser Art, die sich in ihrer Verzweigung unterscheiden. Der Lasta-Typ weist eine starke Verzweigung auf, während sich der Saguia-Typ durch eine geringe Verzweigung und einen eher aufrechten Wuchs auszeichnet. Die Pflanze wird 20-60 cm hoch und ist damit kürzer als ihr naher Verwandter Quinoa.

Canihua unterscheidet sich von Quinoa auch in seinem Blütenstand und seinen Blütenmerkmalen. Die Blütenstände befinden sich an den endständigen und axillaren Cimas. Die Blüten sind klein und ohne Blütenblätter. Es gibt drei verschiedene Blütentypen. Die zwittrige Blüte besteht sowohl aus den Staubgefäßen als auch aus den Fruchtblättern. Ein weiterer Blütentyp sind die pistillaten Blüten, die Stempel, aber keine Staubgefäße haben. Der dritte Blütentyp sind die männlich sterilen Blüten.

Die Früchte sind klein und dunkel und enthalten braune oder schwarze Samen mit einem Durchmesser von 0,5 bis 1,5 mm.[10] Die Früchte sind laubabwerfend, d. h. die Samen gehen spontan verloren und werden dann zerstreut. Sobald die Reife erreicht ist, verfärben sich der Pflanzenstamm und die Blätter gelb, rot, grün oder violett. Sie sind glutenfrei und enthalten mit 15-19 Prozent relativ viel Protein, das sich in der biologischen Wertigkeit gut mit Getreide ergänzt. Über 40 Prozent des Fettgehalts von rund 8 g pro 100 g liegt als Linolsäure vor. Außerdem liefert Canihua Folsäure, Eisen und wertvolle Ballaststoffe.

Canihua zählt wie Amarant und Quinoa zu den Pseudogetreiden.

INFO: beim Foto handelt es sich um einen Macro Shot.

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