• Martin H. Lorenz

Kapernbaguette

ergibt 3 Baguettes


Ich bin ein absoluter Liebhaber von Kapern. Ich mag es unheimlich, sie wo immer möglich einzusetzen. Jetzt also auch in einem Brot, das recht rustikal ist und zu einer herzhaften Brotzeit am besten passt. Oder zu einem Königsberger Klopse-Eintopf. Lecker!



Zutaten:

1 kg Weizenmehl Type 550

500 ml lauwarmes Wasser

17 g Salz

80 g Hefe

400 g Kapern aus dem Glas (Abtropfgewicht)

je ein Zweig Rosmarin und Thymian


Zubereitung:


Vorbereiten:

Die Kapern wässern bis der Essig abgewaschen ist – wir wollen den Geschmack der Kapern im Brot, nicht den Geschmack des Einlegesuds. Dann Knospen trocken tupfen und fein hacken. Beide Kräuter von den Stielen befreien, dann die Nadeln bzw. Blättchen ebenfalls sehr fein hacken.

Die Hefe in das Wasser bröseln und anrühren. Das Mehl in eine Schüssel sieben, dann das Salz dazugeben und die Maschine auf kleiner Stufe starten. Wenn sich die Zutaten gut vermengt haben, werden Kapern und Kräuter zugegeben und der Teig nochmals knapp 10 Minuten geknetet. Danach mit einem Geschirrtuch bedecken und mindestens 20 Minuten ruhen lassen.

Den Backofen auf 215° Umluft vorheizen und gleichzeitig mit dem Backbeginn des Brotes auf den Boden ein feuerfestes Gefäß mit etwas Wasser stellen, um Dampf zu erzeugen. Zunächst aber den Teig dritteln und zu gleichmäßigen Baguettes formen. Die Oberfläche mit etwas Wasser befeuchten und jedes Teigstück einige Male schräg einschneiden. Jetzt auf einem Backblech in den Ofen geben, dann nach 5 Minuten den Dampf entweichen lassen. Das Brot selbst dann noch weitere 25 bis 30 Minuten backen lassen, bis die Oberfläche eine schöne Kruste aufweist und bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr anhaftet. Nach etwa der Hälfte der Zeit das Wassergefäß aus dem Backofen entfernen, sonst wird das Brot nicht knusprig.



INFO: bei der Stäbchenprobe wird ein Zahnstocher oder etwas Ähnliches in das Brot gesteckt – wenn es beim Herausziehen nicht mehr klebt und keine Teigreste anhaften, ist der Teig durchgebacken.