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  • Martin H. Lorenz

Orange



Die Orange ist die am häufigsten angebaute Zitrusfrucht und stammt ursprünglich aus Südostasien (insbesondere China und Malaysia). Es gibt zahllose Sorten, die sich in zwei große Untergruppen einteilen lassen: süße und bittere Orangen. Die erste Gruppe wird in der Küche am häufigsten verwendet, darunter vor allem die Sorten Navel (die meistverkaufte Sorte), Blanca (mit sehr hohem Saftgehalt) und Sangre (ähnlich wie Blanca, aber mit rötlichen Pigmenten im Fruchtfleisch). (Quelle: Jordi Roca, „Desserts“, Gerstenberg, 2013). Besonders beliebt ist auch die Blutorange, die aber in den Supermärkten rar geworden ist. Normalerweise ist sie in den ersten Monaten des Jahres erhältlich.

Wie bereits erwähnt, gehört die Orange zur Familie der Zitrusfrüchte. Orangenbäume werden im ganzen Mittelmeerraum angepflanzt.

Den größten Anteil in Orangen macht das Wasser aus. Knapp 86% des saftigen Fruchtfleisches sind Wasser, aus diesem Grund lässt sich aus Apfelsinen so gut Saft pressen. Außerdem enthalten sie viele Fruchtsäuren und sehr viel Vitamin C. Auch eine gute Portion Magnesium steckt in Orangen, sowie etwas Calcium. Beide Mineralien sorgen für dichte und stabile Knochen und Zähne. Orangen sind außerdem eine gute Kalium-Quelle.

Ungenießbar bitter waren die allerersten Goldäpfel, die als „Äpfel aus China“ (spätlateinisch sina = China) zunächst in den Süden Europas gelangten. Daher auch ihre Bezeichnung „Apfelsine“.

Die Orange ist eine Panzerbeere – man nennt diese Beeren so, weil die Orange eine feste, ledrige Schale hat, die das Fruchtfleisch wie einen Panzer umschließt.

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