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  • AutorenbildMartin H. Lorenz

Taroknolle



Der Taro ist eine Pflanzenart in der Familie der Aronstabgewächse. Er ist als Nutzpflanze für den Menschen von Bedeutung. Die stärkehaltigen Rhizome werden gekocht oder geröstet verzehrt. Andere Bezeichnungen für Taro sind Wasserbrotwurzel, Kolokasie, Taioba, Eddo, Eddoe, Eddro und Dasheen; in Ghana, Nigeria und dem anglophonen Teil Kameruns Cocoyam, im frankophonen Teil Macabo; auf Hausa Mankani, auf Yoruba Koko oder Lambo und auf Igbo Ede. In alten Nachschlagewerken wie etwa in Pierers Universal-Lexikon findet sich auch die Schreibweise Tarro. In seinem Werk The Naturalist in Nicaragua (1874, Kapitel V) gibt Thomas Belt den in Nicaragua üblichen Namen Quequisque an. Inzwischen hat sich dort der Name Malanga durchgesetzt, was sich aber eigentlich auf die ähnliche Tannia bezieht. Auch im östlichen Ecuador werden diese beiden unterschiedlichen Gattungen im Volksmund mit dem Namen Papa china bezeichnet. In Indien ist Taro als Arbi und in Japan als Sato-imo bekannt. Er wird auch als Elefantenohrpflanze bezeichnet. Auf den Philippinen wird er Gabi genannt. Auch andere Arten werden mit Taro oder Elefantenohrpflanze bezeichnet – das Riesenblättrige Pfeilblatt, Tannia, Cyrtosperma merkusii und andere Arten der Gattung Colocasia. [Quelle: Wikipedia]

 

Taro wird hauptsächlich in der Karibik und in Afrika angebaut und ist auch unter dem Namen Wasserbrotwurzel bekannt. Taro zählt zu den bedeutendsten Kulturpflanzen der Tropen und Subtropen und gilt in vielen dieser Länder als Grundnahrungsmittel. Die Taro-Knollen können die Größe einer Steckrübe erreichen.

 

Aus Taro werden unter anderem Currys, Pfannengerichte oder Pürees zubereitet. Ihr Geschmack ist am ehesten mit einer Mischung aus Esskastanien und Kartoffeln zu vergleichen. Die Stärke der Knollen dient zum Binden von Soßen und Suppen, zum Backen oder zur Alkoholgewinnung.

 

Taro steckt voller Nährstoffe wie Vitamin C, Folsäure, Magnesium, Calcium und Kalium. Auf 100 Gramm der Knolle kommen 109 Kilokalorien. Weil die enthaltene Stärke sehr gut verdaulich ist, ist die Wasserbrotwurzel in manchen Ländern sogar Bestandteil der Babynahrung

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