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Fichtensprossen

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
Fichtensprossen

Die Fichten (Picea) bilden die einzige Gattung der Unterfamilie Piceoideae innerhalb der Pflanzenfamilie der Kieferngewächse (Pinaceae). Die einzige in Mitteleuropa heimische Art ist die Gemeine Fichte (Picea abies), die wegen ihrer schuppigen, rotbraunen Rinde in manchen Regionen auch als „Rottanne“ bezeichnet wird. Bisher sind 50 Arten der Gattung Picea beschrieben worden.

 

In der Hochküche sind die jungen Fichtensprossen bzw. Fichtentriebe zur Aromatisierung heute weit verbreitet. Fichtensprossen sind die jungen, hellgrünen Triebspitzen der Fichte, auch Maiwipferl genannt, die im Frühjahr geerntet werden und reich an Harzen, ätherischen Ölen und Vitamin C sind; sie werden traditionell in der Naturheilkunde für Hustensaft, Tees und Tinkturen (z. B. gegen Erkältungen, für Nervenstärkung) sowie kulinarisch zur Herstellung von Sirup, Honig oder zum Würzen verwendet.



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