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  • Martin H. Lorenz

Ajowan



Hierbei handelt es sich um eine Gewürz- und Heilpflanze, ursprünglich aus Südindien, deren getrocknete Früchte als Gewürz verwendet werden. Dieses ist auch unter dem Namen Königskümmel bekannt. Geschmacklich handelt es sich um eine komplexe, leicht bittere Kräuternote, man spricht auch von einem starken Thymianaroma, aber auch Anklänge von Oregano, Fenchel, Cumin und sogar Sellerie. Beim Kochen und Backen werden die bitteren Anteile abgeschwächt und es entfaltet sich ein schöner, nussiger Geschmack. Die Früchte enthalten 5% ätherisches Öl. Rösten ist empfehlenswert. Beim Braten in Fett bis zur hellbraunen Färbung entfaltet er sein ganzes Aroma – dieses aromatisierte Kochfett sollte man unbedingt weiterverwenden.

Ajowan ist z.B. Bestandteil der Gewürzmischung Gujarat. Außerhalb Indiens und Vorderasiens ist Ajowan weitgehend unbekannt. Er ist außerordentlich aromatisch und wird in seiner Heimat vielfältig eingesetzt, ganz besonders auch in der vegetarischen Küche.

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