Honiggelber Hallimasch
- Martin H. Lorenz

- vor 1 Tag
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Der Honiggelbe Hallimasch, auch Goldgelber Hallimasch oder Stuppling genannt, ist eine Pilzart aus der Familie der Physalacriaceae. Da er meist um den 28. September herum erscheint, dem Namenstag von Wenzel, bezeichnet man ihn in manchen Landstrichen auch als Wenzelspilz. In den österreichischen Alpenregionen wurde er Halamarsch oder Halawatsch genannt und soll als Heilmittel gegen Hämorrhoidenleiden genutzt worden sein. [Quelle: Wikipedia]
Honiggelber Hallimasch ist nur im jungen Zustand essbar und muss zwingend 15-20 Minuten vorgekocht werden, da er im rohen Zustand giftig ist. Nur die Hüte verwenden, da Stiele zu zäh sind. Nach dem Abkochen Wasser weggießen und die Pilze in Butter mit Zwiebeln anbraten.
Wichtige Vorbereitungsschritte
Nur die Hüte verwenden: Die Stiele sind oft sehr zäh und holzig, weshalb meist nur die jungen Hüte für die Küche verwendet werden.
Abkochen (Blanchieren): Koche die Pilze für mindestens 15 bis 20 Minuten in sprudelndem Wasser.
Kochwasser wegschütten: Das Wasser enthält die gelösten Giftstoffe (hämolytische Substanzen) und darf keinesfalls weiterverwendet werden.
Abschrecken: Die Pilze nach dem Kochen mit kaltem Wasser abspülen.
Zubereitungsideen
Nach dem Abkochen können die Hallimasche wie andere Waldpilze weiterverarbeitet werden:
Gebraten: In der Pfanne mit Zwiebeln, Speck und frischen Kräutern anbraten.
Eintöpfe & Suppen: Sie eignen sich hervorragend für ein Hallimaschgulasch oder als Einlage in einer Kartoffelsuppe.
Einlegen: Die Pilze können sauer in Gewürzessig eingelegt werden, um sie haltbar zu machen.
Pasta: Ein beliebtes Gericht sind Hallimasch-Spaghetti mit Knoblauch-Chili-Öl.
Sicherheitshinweis
Da manche Menschen auch auf gekochte Hallimasche empfindlich reagieren, empfiehlt es sich, beim ersten Mal nur eine kleine Menge zu probieren.



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