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Indianerbanane

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 10. Juni
  • 1 Min. Lesezeit
Indianerbanane


Die Indianerbanane, wissenschaftlich „Dreilappige Papau“, wird auch Pawpaw genannt. Sie ist eine in Nordamerika heimische Pflanzenart aus der Gattung der Papau in der Familie der Annonengewächse. Die Bezeichnung „Pawpaw“ kommt von Papaya und rührt von der Ähnlichkeit der Früchte her. Dieser Umstand führt immer wieder zu Verwirrungen, da in einigen Englisch sprechenden Ländern die Papaya ebenfalls Pawpaw genannt wird. „Indianerbanane“ wird sie unter anderem deshalb genannt, weil die Ureinwohner Nordamerikas, die Indianer, sie bereits kultivierten. Die Früchte sind essbar, sie gelten aber auch in ihrem Heimatland noch immer eher als Wildobst oder rare fruit. [Quelle: Wikipedia, adaptiert]

 

Sie enthält Vitamin E und ihr Vitamin C-Gehalt ist sogar höher als der eines Apfels. Die Pawpaw soll wegen ihres Nährwerts und ihrer gesunden Inhaltsstoffe schon von den nordamerikanischen Indianern geschätzt worden sein. Allerdings gelten die als neurologisch bedenklich eingestuften Acetogenine oder Alkaloide als Grund dafür, dass manchen Menschen schon durch den Verzehr von kleinen Mengen Magen-Darm-Beschwerden bekommen.

 

Reife Früchte lassen sich mit einem leichten Dreh einfach ernten. Sie werden roh gegessen, indem man sie halbiert und, ähnlich wie bei der Kiwi, das weiche, cremige Fruchtfleisch mit einem kleinen Löffel auslöffelt. Die Kerne entnimmt man am besten während des Auslöffelns. Die dünne Haut wird nicht gegessen.



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