Kochen


Unter Kochen versteht man das Garen von Lebensmitteln in sprudelnd siedender Flüssigkeit. Die Temperatur liegt dabei am Siedepunkt von 100 °C (bei normalem Luftdruck auf Meereshöhe). In dieser Phase entweicht Wasserdampf in Form von aufsteigenden Bläschen, was das Gargut stark durchmischt.
In der Praxis wird oft zwischen dem eigentlichen Kochen und dem sanfteren Garen unterschieden:
Kochen (Sprudelnd): Exakt am Siedepunkt bei ca. 100 °C. Das Wasser blubbert stark. Diese Methode ist ideal für wasserarme oder stärkehaltige Lebensmittel wie Kartoffeln und Nudeln, damit sie sich nicht verkleben und gleichmäßig garen.
Köcheln / Simmern: Knapp unter dem Siedepunkt bei ca. 80 °C bis 95 °C. Es steigen nur vereinzelt kleine Bläschen auf. Diese Methode ist schonender und energiesparender und eignet sich besonders für Fleisch, Fisch, Suppen oder Schmorgerichte.
Anwendungsarten des Kochens – die Technik lässt sich je nach Zubereitungszweck variieren. Es gibt verschiedene Formen:
Kochen in Wasser: Das Gargut, z. B. Kartoffeln oder Gemüse, wird in sprudelndem Wasser gegart.
Kochen in Brühe oder Fond: Hier dient eine aromatische Flüssigkeit als Grundlage, die zusätzlich Geschmack ans Gargut abgibt, etwa beim Kochen von Nudeln in Brühe.
Blanchieren: Ein kurzes Kochen, bei dem das Lebensmittel direkt danach in kaltem Wasser abgeschreckt wird, um die Farbe zu erhalten und den Garprozess zu stoppen.. [Quelle: g-wie-gastro.de]



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