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  • Martin H. Lorenz

Dill



Der Dill gehört zu der Familie der Doldengewächse und hat auffallend schmale Fiederblättchen. Als Gewürz verwendet man die in Teilfrüchte zerfallenden reifen Spaltfrüchte oder das frische bzw. getrocknete Kraut. Er verströmt ein leichtes Anisaroma, hat aber auch Nuancen von Süßholz und wildem Fenchel. Es schmeckt erfrischend aromatisch, etwas süßlich-würzig mit scharfer Komponente. Dill ist bei uns heimisch, spielt aber wohl nirgends so eine große Rolle wie in der skandinavischen Küche.

In ihm enthalten sind ätherisches und fettes Öl, Vitamin A und C, Carvon (das auch Bestandteil des Kümmels ist) und Apiolkampfer.

In Deutschland wird Dill wohl am meisten in Gurkensalat verwendet, aber auch zu Fisch, Quark und Kartoffeln. Man gibt ihn bei heißen Gerichten erst ganz am Ende bei, denn beim Kochen verliert er sein zartes Aroma. Er wird auch eingesetzt zum Einlegen von Essiggurken.

Die Erntezeit ist von Juni bis September.

Hier findet sich ein leckeres Gericht mit Dill als potentem Nebendarsteller.



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