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Beifuß

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 12. Juni
  • 1 Min. Lesezeit
Beifuß

Eigentlich ein Unkraut, das bei uns häufig an Wegrändern und Zäunen zu finden ist und bis zu 1,50 Meter hoch werden kann. Während der Blütezeit von etwa Juni bis September werden die Zweigspitzen geschnitten, gebündelt und zum Trocknen aufgehängt. Beifuß riecht angenehm aromatisch und schmeckt leicht bitter. Die meisten Bitterstoffe sind in den Blättern enthalten. Der Beifuß ist verwandt mit dem Wermut.

 

Bitterstoffe, ätherisches Öl und Harze sind die wichtigsten Wirkstoffe.

 

Beifuß regt vornehmlich Magen und Darm an, produziert Verdauungssäfte und macht viele Speisen bekömmlicher. Beifuß neutralisiert schwer verdauliche Fette und vermindert Blähungen. Magenschonkost wird durch ihn delikater.

 

Zu den wirksamen Inhaltsstoffen des Beifuß gehören ätherische Öle, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Vitamine, Inulin und Kampferöl. Beifuß wirkt ganz allgemein antibakteriell, antimykotisch (keim- und pilzhemmend), desinfizierend, beruhigend, durchblutungsfördernd, entspannend, krampflösend, verdauungsfördernd.

 

Man verwendet ihn in der Küche hauptsächlich zum Würzen von fettem Fleisch wie Gans, Ente, Schweine- und Hammelfleisch, aber auch zu fettem Fisch wie Aal passt er ausgezeichnet, in kleinen Mengen sogar zu Gemüse.

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