Bittermelone
- Martin H. Lorenz

- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit

Die Bittermelone, auch Bittergurke, Goya-Gurke, Balsambirne, Balsamapfel, Bittere Springgurke, französisch Margose, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Bittermelonen (Momordica) innerhalb der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die tropischen Gemüsefrüchte der Bittermelone sind ein seit Jahrhunderten in vielen Ländern und besonders im asiatischen Raum beliebtes Lebens- und Heilmittel. Die Anbaugebiete sind Afrika, Süd-, Ost- und Südostasien, Südamerika, Europa und die Karibik. Die Bittermelone ist neben vielen anderen Namen in Japan als Gōyā (in Okinawa im Gericht Gōyā Champurū), in Indien auf Hindi als Karela (करेला), auf Malayalam als Pavaykka (പാവൽ), auf Tamil als Pavakai (பாவக்காய்) sowie in Honduras als Kalaika bekannt. [Quelle: Wikipedia]
Bittermelone ist ein extrem bitteres, aber gesundes Gemüse, das in der asiatischen Küche in Pfannengerichten, Currys oder Suppen Verwendung findet. Sie wird zur Regulierung des Blutzuckerspiegels, Verdauungsförderung, Gewichtsabnahme und als Heilpflanze (als Tee oder Extrakt) geschätzt. Vor der Zubereitung wird sie oft entsaftet, gesalzen oder blanchiert, um die Bitterkeit zu mildern. Die Kerne und das schwammige Innere sollten entfernt werden.
Zubereitungsmethoden:
Pfannengerichte: Klassisch im Wok mit Rindfleisch, Knoblauch und fermentierten schwarzen Bohnen oder mit Ei (z. B. das japanische Goya Champuru).
Gefüllt: Halbiert und mit Hackfleisch oder vegetarischen Mischungen (z. B. Kokos und Kichererbsenmehl) gefüllt und geschmort.
Currys & Suppen: In Indien wird sie oft in würzigen Currys verwendet, in China häufig in klaren Suppen.
Getränke: Sie wird zu Saft gepresst oder getrocknet als Tee aufgebrüht.
Sie ist reich an bioaktiven Verbindungen wie Charantin, Polypeptid-P und Momordicin, die blutzuckersenkend und insulinähnlich wirken. Sie enthält zudem viele Vitamine (A, C, B2, B12), Mineralstoffe (Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor, Zink) und Antioxidantien



Kommentare