Zuckerhut
- Martin H. Lorenz

- 31. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Zuckerhut (italienisch Pan di Zucchero, englisch Sugar Loaf, französisch Chicorée Pain De Sucre), auch Fleischkraut genannt, ist eine Form der Zichorie. Der Name Zuckerhut stammt von der Wuchsform, die einem Zuckerhut ähnelt, hat jedoch nichts mit dem Geschmack zu tun. Er bildet längliche, lockere Köpfe, vergleichbar mit Römersalat, auch als Bindesalat bekannt. Weitere Namen sind Herbstzichorie, Herbstchicorée. Ursprünglich kommt diese Zichorie aus Italien, Südfrankreich, Österreich und dem Tessin.[2] Heute wird er auch in ganz Frankreich, Süddeutschland und der ganzen Schweiz angebaut. Vor allem Italien exportiert dieses Gemüse stark. Zuckerhut war in der Vergangenheit ein typisches Lagergemüse, das für „frischen“ Salat im Winter sorgte. Die Köpfe können wie Chinakohl quer geschnitten werden, wodurch dann dünne Streifen entstehen. Auch zum Gratinieren und Kochen ist er wie Chicorée geeignet. Möchte man die Bitterkeit des Aromas mindern, legt man die Blätter in lauwarmes Wasser ein oder verwendet reifere Köpfe.[8] Die Haltbarkeit ist besser als die der Endivien. [Quelle: Wikipedia]
Er enthält eine Vielzahl an Vitaminen, darunter Vitamin A, C und einige B-Vitamine, sowie wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium. Seine Bitterstoffe fördern die Verdauung und regen den Stoffwechsel an, weshalb er oft als ideale Begleitung für deftige Wintergerichte gilt.



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