Buchweizen
- Martin H. Lorenz

- vor 4 Tagen
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Buchweizen ist ein Pseudogetreide aus der Familie der Knöterichgewächse, das glutenfrei ist und sich gut für Menschen mit Zöliakie eignet; seine dreieckigen Körner ähneln Bucheckern, daher der Name, und werden vielfältig genutzt, oft in Form von Mehl, Flocken oder Grütze, wobei er reich an Mineralstoffen ist, aber rohe Fruchtschalen wegen des Stoffes Fagopyrin gemieden werden sollten. Botanisch ist Buchweizen mit Sauerampfer und Rhabarber verwandt, nicht mit Weizen.
Er ist glutenfrei und daher eine ausgezeichnete Alternative zu Weizen, ideal für glutenfreie Ernährung. Außerdem enthält er viel pflanzliches Eiweiß, Magnesium, Eisen, Zink, Rutin und Lecithin. Sein Geschmack ist erdig, nussig und wird oft in der osteuropäischen Küche verwendet.
Körner werden gekocht wie Reis und in Salaten oder als Beilage verwendet. Das daraus gewonnen Mehl nutzt man vielfach für Pfannkuchen (Crêpes), Fladenbrot oder Brei. Flocken & Grütze eignen sich für Müsli oder als sättigende Suppeneinlage.
Buchweizen ist reich an Energie (ca. 336-360 kcal/100g), hat einen hohen Anteil an komplexen Kohlenhydraten (ca. 71 g) und Ballaststoffen (ca. 3,7 g), liefert viel Eiweiß (ca. 9-10 g) mit hochwertigen Aminosäuren und ist fettarm (ca. 1,7 g), was ihn zu einem nährstoffreichen, glutenfreien Pseudogetreide macht. Er enthält auch wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen, Zink und Vitamine der B-Gruppe.



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