Echtes Johanniskraut


Das Echte Johanniskraut, auch Echt-Johanniskraut, Gewöhnliches Johanniskraut, Durchlöchertes Johanniskraut, Tüpfel-Johanniskraut oder Tüpfel-Hartheu, meist kurz Johanniskraut oder Johanneskraut (älter auch Joanniskraut) genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Johanniskräuter innerhalb der Familie der Hypericaceae (früher Hartheugewächse). Es findet seit langer Zeit Anwendung als Heilpflanze, heute vor allem als mildes Antidepressivum. Volkstümlich wird das Echte Johanniskraut und Hypericon auch als Herrgottsblut bezeichnet. Der Name bezieht sich auf Johannes den Täufer, da die Pflanze um den Johannistag (24. Juni) herum blüht. Auch die lateinische Bezeichnung Flores sancti Johannis („Blüten des heiligen Johannes“), der englische Name St John’s wort und der spanische Name hierba de San Juan beziehen sich auf Johannes den Täufer. Der Name Durchlöchertes Johanniskraut (und auch die lateinische Bezeichnung Hypericum perforatum) bezieht sich auf die dicht mit durchscheinenden Öldrüsen besetzte Blattspreite. [Quelle: Wikipedia]
Johanniskraut ist kein klassisches Hauptgemüse, wird aber in der Küche als feines Wildkraut geschätzt. Junge Blätter, Knospen und die leuchtend gelben Blüten eignen sich hervorragend zum Würzen von Salaten, Kräuterquark, Suppen oder Omeletts, wobei sie ein herb-aromatisches, leicht an Schwarztee erinnerndes Aroma beisteuern.
Kulinarische Verwendungsmöglichkeiten:
Salate und Rohkost: Junge Blätter und geschlossene Knospenklein hacken und unter Wildkräutersalate mischen.
Kräuterquark und -butter: Fein geschnitten geben sie Frische und eine dezente, kräutrige Herbe in Aufstriche.
Essbare Dekoration: Die gelben Blüten optisch als farbiger Akzent auf Salaten oder Suppen anrichten.
Würzöle und Getränke: Blüten in hochwertiges Speiseöl einlegen (das Öl verfärbt sich rot) oder als Aroma für Wildkräuterlimonaden nutzen.
Tee und Likör: Getrocknetes Kraut für Kräutertees oder süße, selbstgemachte Kräuterliköre verwenden.
Hypericin, Hyperforin, Flavonoide und ätherische Öle. Diese Wirkstoffe sorgen für die stimmungsaufhellende und entzündungshemmende Wirkung der Heilpflanze.



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