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Flaschenstäubling

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 25. Dez. 2025
  • 1 Min. Lesezeit
Flaschenstäubling


Der Flaschen-Stäubling, im Volksmund oft auch inkorrekt als Flaschenbovist bezeichnet, ist einer der häufigsten Stäublinge. Lange Zeit wurde diese Art den Bauchpilzen zugeordnet, doch neuere phylogenetische Erkenntnisse lassen dieses Taxon nicht mehr gelten. Der Flaschen-Stäubling und seine Verwandten zählen jetzt zu den Champignonverwandten, die neben Blätterpilzen auch Arten umfassen, die keine Fruchtkörper mit Lamellen ausbilden.

 

Junge Flaschenstäublinge sind, solange das Innere noch weiß ist, essbar und können auch roh gegessen werden. Hinweis zum Verzehr: Der Flaschenstäubling sollte vor dem Verzehr aufgeschnitten werden, um sicherzustellen, dass das Fleisch noch reinweiß ist und keine Lamellenansätze vorhanden sind. Bei Unsicherheit ist es besser, auf den Verzehr zu verzichten. Zum Kochen ist er ungeeignet, weil er dabei zäh wird. Der Pilz kann kurz in Butter goldgelb angebraten werden.

 

Ihm werden antioxidative Wirkung, antibakterielle Eigenschaften und antitumorale Eigenschaften zugesprochen; letzteres wird aber noch weiter erforscht werden müssen.

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