Gnetum gnemon
- Martin H. Lorenz

- vor 2 Tagen
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Es handelt sich hier um keinen Blindtext, auch wenn man das vermuten könnte!
Gnetum gnemon ist eine Pflanzenart aus der Gattung Gnetum innerhalb der Familie der Gnetaceae. Das Verbreitungsgebiet reicht von China über Neuguinea bis zu den Fidschi. Die Samen, die Blätter und die Fruchtstände sind essbar, aus der Rinde werden Seile und Netze hergestellt und auch das Holz wird vielseitig genutzt. Die Kerne sind nahrhaft, reich an Stärke, Mineralien und den Vitaminen A und C. Sie können gekocht und als Gemüse verwendet werden. In Indonesien werden die Samen geröstet, zu dünnen Plätzchen geklopft, getrocknet und dann frittiert. Diese Chips sind als Emping bekannt. Die Samen haben eine antimikrobielle Wirkung. Die jungen Blätter und die Zapfen können als Gemüse zubereitet werden. Aus der faserigen Borke werden seewasserbeständige Seile, Netze und Angelschnüre hergestellt. Der Saft der Blätter hilft bei Augenkrankheiten. Das Holz wird als Feuerholz verwendet, zur Herstellung von Werkzeugstielen und Balken für den Hausbau. In Malaysia, Hong Kong und Indonesien wird aus dem Holz Papier hergestellt.[5] Der Arillus ist sehr dünn und daher nicht von kulinarischer Bedeutung. Großfrüchtige Sorten werden sowohl im tropischen, dauerfeuchten Klima als auch in Monsungebieten in Gärten kultiviert. Sie sind bezüglich Bodenbeschaffung anspruchslos und wachsen an sonnigen wie auch halbschattigen Standorten. Sie werden durch Samen vermehrt und können nach fünf bis acht Jahren Früchte tragen. In Papua-Neuguinea wird Gnetum gnemon häufig zusammen mit Brotfruchtbäumen (Artocarpus), Pandanus conoideus und anderen Pflanzen, die als Nahrungsmittel dienen oder wegen ihrer Fasern kultiviert werden, angebaut. Außerdem findet man sie häufig zusammen mit Durianbäumen (Durio), Rambutan (Nephelium lappaceum) und Parkia-Arten. [Quelle: Wikipedia]



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