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  • Martin H. Lorenz

Mangold



Mangold, deutschschweizerisch auch Krautstiel genannt, ist eine Gemüsepflanze. Sie ist eine Kulturform der Rübe, verwandt mit der Zuckerrübe, der Futterrübe und der Roten Rübe, und stammt von der an Küstensäumen wachsenden Wilden Rübe oder See-Mangold ab. Sie gehört zur Unterfamilie der Betoideae in der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Mangold kann auch als Ersatz für Stängelkohl bzw. Rübstiel genommen werden. Der Mangold ergibt mit seinen langgestielten, bis 30 Zentimeter langen Blättern ein rein vom Aussehen her dem Spinat ähnliches Gemüse. Es gibt zahlreiche Sorten mit unterschiedlicher Blattfarbe (bleich, gelb, hell- bis dunkelgrün und dunkelrot), die Blätter können runzelig oder glatt sein. Es werden die Blätter und die Stiele verzehrt, nicht jedoch die Wurzeln. [Quelle: Wikipedia].

Bereits in der Antike wurde er von den Griechen kultiviert. Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zählte der Mangold zu einem der beliebtesten Gemüse, wurde jedoch im Verlauf des letzten Jahrhunderts zunehmend vom Spinat verdrängt. Nachdem er jetzt wieder sehr viel beliebter ist, wird er auch wieder verstärkt angebaut. Das mit dem Spinat ist jedoch kein Zufall, da beide Gemüse sich geschmacklich durchaus ähneln. Mangold ist allerdings etwas würziger mit einem leicht nussigen Aroma.

Man sollte bei der Zubereitung die starken Stieladern entfernen, obwohl auch diese essbar sind. Gerade bei jungem Gemüse kann man diese wunderbar zubereiten, die stärkeren Adern kann man aber auch separat als Gemüse verwenden – sie benötigen jedoch mehr Zeit als die zarten Blätter. Man verwendet die Blätter meist als gedünstetes Gemüse oder zum Füllen (wie Rouladen).

Aufgrund seiner Vitamine und Mineralstoffe gehört der Mangold zu den gesündesten Gemüse überhaupt.

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