Maronen-Röhrling
- Martin H. Lorenz

- 23. Jan.
- 1 Min. Lesezeit

Der Maronen-Röhrling ist eine Pilzart aus der Familie der Steinpilzverwandten. Im Volksmund wird er auch Marone genannt, weil der halbkugelige bis gewölbte, dunkelbraune Hut der Fruchtkörper an Esskastanien erinnert. Ein weiterer Name, der sich ebenfalls auf den Hut bezieht, ist Braunkappe – die Bezeichnung wird seit einigen Jahren auch im Handel für den Riesen-Träuschling gebraucht. Markant sind die jung weißlichen und im Alter olivgelblichen Röhren, die auf Druck stark blauen. Das hat ihm auch den Namen Blaupilz eingebracht. Der Stiel hat eine braune bis gelblich-braune, stets blassere Farbe als der Hut und eine typische eingewachsene Maserung. Der Maronen-Röhrling ist ein beliebter und häufiger Speisepilz in bodensauren Nadelwäldern. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist er als Marktpilz zugelassen. Der Maronen-Röhrling ist einer der ergiebigsten und geschmacklich wertvollsten Speisepilze. Da er oft wurmstichig ist, lohnt sich insbesondere das Sammeln junger Exemplare. Die Art eignet sich für fast alle Zubereitungsarten und lässt sich sehr gut durch Trocknen konservieren. Vom rohen Verzehr ist wie bei vielen anderen Pilzen abzuraten. [Quelle: Wikipedia]
Er ist ein hervorragender und beliebter Speisepilz, der sich gut zum Kochen, Trocknen und Einfrieren eignet; allerdings muss er immer gut durcherhitzt werden, da er roh giftig ist, und wegen seiner Neigung, radioaktives Cäsium (aus Tschernobyl) anzureichern, sollte der Verzehr moderat ausfallen.
Er schmeckt mild und nussig, fast wie Steinpilz, aber das Fleisch ist weicher.



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