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Pandanus

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • vor 6 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit
Pandanus

Die Pandanus-Frucht (auch Hala-Frucht oder Schraubenbaumfrucht genannt) ist die auffällige, oft basketballgroße Steinfrucht des Pandanus-Baumes (Pandanus tectorius oder Pandanus utilis). Sie hat ein markantes, fast prähistorisches Aussehen, das an eine Mischung aus einer riesigen Pinien-Zapfen und einer Ananas erinnert.

 

Die Frucht besteht aus Dutzenden keilförmigen Segmenten (Phalangen), die sternförmig um einen zentralen Kern angeordnet sind. Im unreifen Zustand ist sie grün und färbt sich bei der Reife leuchtend gelb, orange oder rot. Wegen ihrer zerfallenden Struktur wird sie im Englischen auch „Exploding Planet Fruit“ genannt.

 

Reife Früchte verströmen einen süßen Duft nach Ananas, Melone oder Banane. Der Geschmack wird oft als eine Mischung aus Mango, Jackfrucht und Kokosnuss beschrieben, mitunter auch als nussig oder leicht ölig (ähnlich einer Karotte). Das Fruchtfleisch ist extrem faserig. Man kaut meist nur auf den Enden der Segmente herum, saugt den süßen Saft aus und spuckt die harten Fasern wieder aus.

 

Die weichen Enden der Segmente können als Snack direkt ausgekaut werden. In vielen pazifischen Kulturen wird das Fruchtfleisch gekocht, gedämpft oder zu einer Paste verarbeitet. Die harten Kerne enthalten kleine, nussige Samen, die ähnlich wie Pinienkerne schmecken und geröstet gegessen werden können.

 

Die bekannte „asiatische Vanille“ (Pandan-Extrakt) wird meist aus den Blättern der Art Pandanus amaryllifolius gewonnen, nicht aus der Frucht. Nicht alle Pandanus-Arten tragen essbare Früchte. Einige Sorten können giftig sein oder hohe Mengen an Kalziumoxalat-Kristallen enthalten, die Reizungen im Mund verursachen.



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Wenn nicht anders angegeben, sind die Rezepte für 4 Portionen bestimmt.

Backofen-Temperaturangaben beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf die Einstellung Ober-Unterhitze.

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Rezepte . online Kochbuch. Martin H. Lorenz © 2026 Gourmaîtres

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