Pektin


Pektine sind langkettige Kohlenhydrate. Konkret handelt es sich dabei um pflanzliche Polysaccharide (Mehrfachzucker). Sie enthalten außer dem Hauptbestandteil Galakturonsäure auch Neutralzucker, wie Arabinose und Galaktose. Aus ernährungsphysiologischer Sicht gehört Pektin daher zu den Ballaststoffen. In der Natur kommt der Stoff in den Zellwänden aller Landpflanzen vor. Ihnen dient der Vielfachzucker als stabilisierende Gerüstsubstanz. [Quelle: REWE Ernährung / Wissen]
Hauptanwendungen
Geliermittel: Ideal für Marmeladen, Gelees und Konfitüren (oft als Gelierzucker).
Verdickungsmittel: Für Saucen, Joghurt und Getränke.
Stabilisator: Stabilisiert Fruchtzubereitungen in Milchprodukten und Säften.
Vegane Alternative: Ersatz für tierische Gelatine in veganen Produkten.
Kosmetik: In Cremes und Masken zur Feuchtigkeitsbindung und Hautberuhigung.
Pektin kann Nebenwirkungen wie Bauchkrämpfe und Durchfall verursachen und die Aufnahme mancher Nahrungsergänzungsmittel beeinträchtigen. Welche Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile bietet es? Erste Daten deuten darauf hin, dass Pektin bei der Behandlung von chronischem Durchfall bei Kindern hilfreich sein kann.



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