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Pflück- und Schnittsalat

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 30. Juli
  • 2 Min. Lesezeit
Pflück- und Schnittsalat


Schnittsalat, Pflücksalat oder Blattsalat ist eine Sorte des Gartensalats, ein Blattgemüse, das in frischem Zustand unerhitzt gegessen wird. Botanisch werden die Salatpflanzen in hauptsächlich zwei Gruppen unterschieden: die Lattich- und die Zichoriengruppe; Ausnahmen sind Feldsalat und Rucola, die zu anderen Pflanzenfamilien gehören. Anders als Kopfsalat bildet der Schnittsalat keine „Köpfe“, sondern die Blätter werden nach und nach von außen nach innen geerntet. Bei im Handel erhältlichen Fertigsalaten in Beuteln wird allerdings maschinell geerntet. Dabei wird ca. 0,5–1 cm über dem Boden abgeschnitten, so dass 2–3 Ernten möglich sind. Mit dem Überbegriff „Schnittsalate“ sind jedoch auch Gemüse gemeint, die sich für die gleiche Anbau-, Ernte- und Verkaufsweise eignen. [Quelle: Wikipedia]

 

Man unterscheidet im Wesentlichen folgende Gruppen:

 

  • Schnittsalat: Traditionell wurde die Sortengruppe Schnittsalate viel in Italien angebaut. Heute sind sie durch die angebotenen Fertigsalate abgepackt in ganz Europa verbreitet. Hauptproduzenten sind die USA und in Europa Großbritannien, Frankreich und Italien, wobei Großbritannien im Anbau in Europa 2004 führend war. Mittlerweile gibt es auch bedeutenden Anbau in allen europäischen Ländern. Es handelt sich dabei um meist ältere Sorten, die es bereits im 19. Jahrhundert gab. Folgende Sorten werden einzeln ausgesät und einzeln geerntet, selten im Mix verkauft: Eichblatt rot, Eichblatt grün, Lollo bianco / grün / rosso, Lattich

  • Baby-Leaf: Hierbei handelt es sich um ähnliche Salatsorten wie beim typischen Schnittsalat. Für diese Sortengruppe wurde jedoch weiter selektiert, um haltbarere Sorten mit größerer Krankheitsresistenz gegenüber Falschem Mehltau und mit festeren Blättern zur längeren Haltbarkeit zu erreichen. Zu diesen „Salaten“ werden auch andere Gemüsearten gerechnet, die sich auch wie Schnittsalate anbauen lassen. Das sind z. B.: Eissalat rot- und grünblättrig, Endivien-Typen, Spinat grün- und rotblättrig, Sauerampfer grün- und rotblättrig, Stielmangold, Rote Bete usw.

  • Misticanza (Mesclun): Wird hauptsächlich in Italien angebaut und hat sich durch den vermehrten Verbrauch von Fertigsalaten auch in die Nachbarländer ausgebreitet. Hierbei handelt es sich um einen italienischen Sorten- und Artenmix. Die traditionsreiche Mischung von Salaten und Zichorien steht schon auf dem Beet gemischt gesät und wird wie Schnittsalat geerntet. Die Mischungsvariationen sind vielfältig. In Italien werden Mischungen nur mit Zichorien-Arten und -Sorten, solche mit Salaten und Zichorien oder nur mit Salaten oder auch mit Kräutern wie Rucola angeboten.

  • Oriental Greens: Sie stammen ursprünglich aus der asiatischen Küche, besonders Südostasien und China. Sie werden auch Japanese Greens, Baby Greens und Asia-Salate genannt. Sie werden auch dem Überbegriff Schnittsalate zugerechnet. Bei den meisten handelt es sich jedoch um Kohlarten, z. B. Pak Choi, Tatsoi, Mizuna Early, Brauner Senf, Green Misome oder Raps, und einige Chrysanthemenarten, die in Deutschland wegen des ungewohnten Geschmacks nicht so beliebt sind.


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