Rohrzucker
- Martin H. Lorenz

- 3. Apr.
- 1 Min. Lesezeit

Rohrzucker ist ein aus Zuckerrohr gewonnenes Süßungsmittel, das im Vergleich zu weißem Rübenzucker weniger stark raffiniert wird und durch anhaftende Melasse eine bräunliche Farbe sowie ein leicht karamellartiges Aroma aufweist. Er besteht primär aus Saccharose, ist ernährungsphysiologisch kaum gesünder als Haushaltszucker und eignet sich ideal zum Süßen von Getränken, Desserts und Backwaren.
Wichtige Fakten zu Rohrzucker:
Herstellung: Der Saft des tropischen Zuckerrohrs wird eingekocht, kristallisiert und zentrifugiert. Unraffinierter Rohrzucker behält mehr Melasse und Mineralstoffe als weiße Varianten.
Arten:
Vollrohrzucker: Der Saft wird eingekocht und vermahlen, ohne Trennung von Melasse, wodurch er sehr aromatisch und feucht ist.
Rohrohrzucker/Rohrzucker: Teilweise gereinigte Kristalle mit noch anhaftender Melasse.
Geschmack & Verwendung: Mild bis kräftig-karamellig, geeignet für Cocktails (Caipirinha), Kaffee, Tee, Gebäck und asiatische Gerichte.
Ernährung: Rohrzucker ist kein Vollwertprodukt und besitzt einen ähnlichen Kaloriengehalt wie weißer Zucker, enthält jedoch geringe Mengen an Mineralien.
Zuckerrohr wird hauptsächlich in tropischen Regionen wie Brasilien, Indien und Thailand angebaut.
Rohrzucker wird wie Haushaltszucker zum Süßen verwendet. Aufgrund seiner karamelligen Note (bei den braunen Varianten) wird er besonders zum Verfeinern von Speisen, für Tee und zum Mixen von Drinks wie Caipirinha genutzt. Er kann beim Backen 1:1 durch normalen Zucker ersetzt werden, wobei die gröberen Kristalle des braunen Rohrzuckers etwas längeres Kneten erfordern können, um sich vollständig aufzulösen.
Spezielle Produkte sind:
Meienburg Rohrzucker: Ein unraffiniertes Produkt aus Mauritius, das sich besonders für Tees und Cocktails eignet.
Muscovadozucker: Eine aromatische, feuchte Rohrzuckerart mit lakritzähnlichem Geschmack, die in Backwaren, Desserts und Saucen verwendet wird.



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