• Martin H. Lorenz

Stachelbeere



Die Stachelbeere gehört zur Gattung der Johannisbeeren (Ribes), der Strauch wird bis zu einem Meter hoch und stellt keine besonderen Ansprüche an Boden und Klima. Sie ist weit verbreitet, der Ursprung ist nicht sicher bestimmbar, man vermutet aber, dass die Urpflanze aus dem Himalaya stammt.

Die Frucht ist weichfleischig und saftig. Die Schale ist meist entweder rötlich oder grünlich. Der Geschmack ist säuerlich-süßlich, die Frucht enthält viele Kerne, die aber problemlos verzehrt werden können.

Am besten isst man die Frucht sofort nach der Ernte, maximal sollte man sie 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Sie eignet sich bestens für Süßspeisen, z.B. als Kompott, Grütze, Konfitüre, Chutney oder Kuchenbelag.

Stachelbeeren haben einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C, viel Vitamin E, verschiedene B-Vitamine sowie Beta-Carotin. Außerdem vor allem Kalium und Phosphor, daneben enthält sie viel Kupfer und eine ganze Reihe essentieller Aminosäuren. Sie halten das Bindegewebe der Arterien elastisch und sind dank ihres hohen Siliziumgehalts auch gut für Haare und Nägel.