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  • AutorenbildMartin H. Lorenz

Wacholderbeere



Der Wacholderstrauch ist eine Konifere, deren Beeren im Herbst geerntet und bei einer Temperatur unter 35° getrocknet werden. Nur so können die ätherischen Öle erhalten werden. Auch wenn es gesundheitlich unbedenklich ist, isst man die Beeren nicht, sondern pökelt, räuchert oder kocht mit ihrem Aroma Speisen und Lebensmittel.

Wacholder passt sehr gut zu Wild – deshalb vergisst man manchmal, dass er durchaus viel vielfältiger eingesetzt werden kann. Man kann ihn auch gut mit Schweinefleisch- oder Geflügelgerichten kombinieren, auch in Saucen, Füllungen, Pasteten oder Wildbret ist er ein wunderbarer Geschmackträger. Und natürlich wird er für Gin und Aquavit benötigt. Ganze oder gemahlene Wacholderbeeren machen sich auch gut in Verbindung mit geröstetem Wurzelgemüse oder beim Pochieren von Obst.

Hierzulande kennt man Wacholder vor allem in getrockneter Form. Frische Wacholderbeeren kann man besonders gut mit dem Messer hacken und eignen sich wegen ihres hohen Ölgehalts auch als Bindemittel in einer Gewürzmischung. Frische Zweige vom Wacholderstrauch sind ideal zum Räuchern von Fleisch oder Fisch.

Wacholderbeeren sind sehr gesund! Im Magen-Darm-Trakt wirkt die Heilpflanze gegen Blähungen sowie Völlegefühl und fördert die Verdauung. Äußerlich als Salbe oder Gel angewendet, lindert sie rheumatische Schmerzen. Die Wacholderbeeren enthalten als Wirkstoff vor allem ätherisches Öl. Daneben Flavonoide, Gerbstoffe, Harze und organische Säuren.

Wacholder schmeckt süßlich-würzig, leicht harzig-bitter und riecht sehr kräftig.

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