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Xanthan

  • Autorenbild: Martin H. Lorenz
    Martin H. Lorenz
  • 23. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit
Xanthan

Xanthan ist ein natürlich vorkommendes Polysaccharid. Es wird mit Hilfe von Bakterien der Gattung Xanthomonas aus zuckerhaltigen Substraten gewonnen und als Lebensmittel­zusatzstoff mit der E-Nummer E 415 als Verdickungs- und Geliermittel eingesetzt. Xanthan ist gemäß der EU-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln zugelassen. Xanthan kann vom menschlichen Organismus nicht verstoffwechselt werden und wird daher zu den Ballaststoffen gezählt. Im Darm wird es teilweise von dort lebenden Mikroorganismen abgebaut. In hohen Dosen kann es abführend wirken. Xanthan gilt dennoch als gesundheitlich unbedenklich. Fälle von Allergien, Unverträglichkeiten oder Überempfindlichkeiten sind nicht bekannt.

 

Xanthan wird als vielseitiges Bindemittel zum Andicken und Stabilisieren in der Küche (Saucen, Suppen, glutenfreies Backen, Desserts, Eis), in der Kosmetik (Cremes, Shampoos) und sogar in der Industrie verwendet, da es Flüssigkeiten cremig macht, Zutaten am Sinken hindert und auch kalt wirkt, oft nur wenige Gramm pro Liter benötigt werden und es hitzestabil ist. Einfach mit einem Stabmixer einrühren, um Klumpen zu vermeiden



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