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Markstammkohl

Autorenbild: Martin H. Lorenz
Martin H. Lorenz
vor 6 Tagen
1 Min. Lesezeit
Markstammkohl

Markstammkohl und Grünkohl sind eng verwandte Kohlarten, unterscheiden sich jedoch deutlich in Wuchsform, Verwendungszweck und essbaren Teilen. Während Grünkohl (Brassica oleracea var. sabellica) primär für seine gekrausten Blätter geschätzt wird, ist Markstammkohl (Brassica oleracea var. medullosa) ein sehr hoher Kohl mit einem dicken, markhaltigen Stiel. Markstammkohl (auch Futterkohl oder Markkohl genannt) ist eine robuste Varietät des Gemüsekohls (Brassica oleracea var. medullosa), die sich durch ihre stark verdickte, fleischige und mit Mark gefüllte Sprossachse auszeichnet.

 

Die Pflanze erreicht eine Höhe von 1 bis 2 Metern und bildet einen massiven Stängel mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm aus.

 

Traditionell wird er als hochwertiges Winterfutter in der Landwirtschaft oder als Wildackerpflanze zur Wildäsung verwendet, da er extrem frosthart (bis ca. -10 °C bis -15 °C) ist und somit im Winter frisches Grün bietet. Er gilt andererseits heute als "vergessenes Gemüse". Die jungen Blätter und das zarte Mark des Stängels haben einen mild-butterigen, aromatischen Geschmack.

 

Markstammkohl ist ein nährstoffreiches Gemüse, das besonders reich an Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Natrium und Eisen ist. Zudem enthält er hohe Mengen an Provitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin D3 sowie etwa 17,7% Rohfaser. Die jungen Blätter und das markige Innere des Stammes sind essbar.

 

 

Foto: KI-generiert

 

 

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Wenn nicht anders angegeben, sind die Rezepte für 4 Portionen bestimmt.

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Backofen-Temperaturangaben beziehen sich, wenn nicht anders angegeben, auf die Einstellung Ober-Unterhitze.

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Rezepte . online Kochbuch. Martin H. Lorenz © 2026 Gourmaîtres

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