• Martin H. Lorenz

Rhabarber



Die „Wurzel der Barbaren“ ist der Namensgeber des vielseitig verwendbaren Gemüses.

In Europa selbst gibt es ihn schon seit dem 17. Jahrhundert, seine ursprüngliche Heimat ist allerdings der Himalaya. Rhabarber wird meist als Süßspeise zubereitet, ist botanisch gesehen aber ein Gemüse. Er ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Knöterichgewächse. Man kennt etwa 40 verschiedene Arten, die sich durch Stielfarbe, Stieldicke, Wuchslänge und den variierenden Zeitpunkt des Austriebs unterscheiden.


Die Stauden treiben jedes Jahr im Frühjahr neu aus und werden bis in den Sommer hinein geerntet. Zum Rohverzehr eignet sich der Rhabarber nicht, er muss kurz gegart oder blanchiert werden. Die Stiele werden gehäutet. Er wird häufig für Kompott, Relish, Konfitüre oder für Kuchen verwendet.


Aber auch in Salaten macht er sich gut, weil seine Säure ein gutes Pendant bietet.

Ganz besonders oft findet man ihn in Kombination mit Erdbeeren, aber auch zu Ingwer und Vanille passt er hervorragend. Die Schalen eignen sich gut für Fonds und Gelees.

Achtung: Rhabarber enthält Oxalsäure, die in hohen Mengen die Nieren schädigen kann.