Saucenlebkuchen
- Martin H. Lorenz

- vor 3 Tagen
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Saucenlebkuchen sind besonders in der süd- und südostdeutschen sowie der böhmischen Küche verbreitet. In Österreich werden sie auch als Reibelebkuchen oder Reibekuchen bezeichnet. Es handelt sich hierbei um mild gesüßte Lebkuchen, die als Bindemittel und Würzmittel für dunkle, kräftige Saucen dienen, insbesondere für Sauerbraten und Wildgerichte. Sie werden in der Regel zerkleinert (geschnitten oder gerieben) und in der Sauce mitgekocht, um ihr Geschmack und Konsistenz zu verleihen. Auch bei Rotkohl oder anderen kräftigen Speisen können sie verwendet werden. Saucenlebkuchen werden fein geschnitten oder gerieben, in Flüssigkeit wie Wasser, Milch, Sahne oder Wein eingeweicht und anschließend in die Sauce eingerührt, wo sie mitgekocht werden. Sie sind oft mit Gewürzen wie Kardamom, Zimt, Nelken oder Piment verfeinert und enthalten Karamellzuckersirup, sind aber deutlich weniger süß als normale Lebkuchen.



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