Süßkartoffel-Schupfnudeln mit Schlehenpüree
- Martin H. Lorenz

- vor 4 Tagen
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Dessert

Aus Schupfnudeln ein süßes Dessert zu machen, ist zumindest ungewöhnlich. Die Süßkartoffel ist geradezu prädestiniert dafür, weil sie mehr Süße mitbringt als die normale Kartoffel – sie ist eben auch keine Kartoffel. In Verbindung mit Haselnuss und Zucker entsteht ein großartiges Geschmackserlebnis. Statt Schlehe kann man auch andere Früchte verwenden – erlaubt ist, was schmeckt.
Zutaten:
Schupfnudeln
1 Ei
600 g Süßkartoffel
150 g Mehl
1 Msp. Muskatnuss
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
50 g Quark
Speisestärke, optional (siehe Tipp)
Sauce
250 g Schlehenpüree
Mark von 2 Vanilleschoten
Saft von ½ Zitrone
etwas Speisestärke zum Binden (optional, falls das Püree zu flüssig sein sollte)
gehackte Minzeblätter
Fertigstellen
100 g Butter
50 g gemahlene Haselnüsse
½ TL gemahlener Zimt
40 g Semmelbrösel
Zucker
Anrichten
frische Minzeblätter
Zubereitung:
Zunächst die Kartoffeln in einem Topf mit Wasser weich kochen. Anschließend schälen und die noch heißen Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Alle restlichen Zutaten mit den Kartoffeln in eine Schüssel geben und zu einem lockeren Teig kneten. Eine Rolle formen, kleine Stücke abschneiden und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Schupfnudeln formen. In einem Topf das Salzwasser zum Kochen bringen und die Nudeln einlegen. Wenn die Nudeln an der Oberfläche schwimmen, aus dem Wasser heben, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
Das Schlehenpüree in einen Topf geben, Vanille und Zitronensaft dazugeben und aufkochen lassen. Ggf. mit der Speisestärke binden, die gehackte Minze unterheben.
Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schupfnudeln darin durchschwenken. Nüsse, Zucker und Semmelbrösel darüber streuen und die Schupfnudeln dabei leicht anrösten. Hitze reduzieren und den Zimt unterheben.
Sauce in tiefen Tellern anrichten und die Schupfnudeln darauf platzieren. Mit den Minzeblättern garnieren.
TIPP: Im Gegensatz zu normalen Kartoffeln haben Süßkartoffeln einen sehr geringen Stärkeanteil. Es kann daher sein, dass man die Masse mit etwas Speisestärke binden sollte.



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