Pane Guttiau / Pane Carasau
- Martin H. Lorenz

- 15. Juli 2025
- 1 Min. Lesezeit

Beide Sorten sind eigentlich das Gleiche, nur dass beim Pane Carasau das Olivenöl weggelassen wird. Man kann damit vor allem im Amuse bouche- oder Vorspeisenbereich „spielen“ oder einfach als Snack für einen Partyabend anbieten. In Deutschland ist dieses „Pane“ nahezu unbekannt, bei unseren Nachbarn in Österreich aber auch fertig verpackt im Supermarkt erhältlich.
Zutaten:
Gewürzöl
50 g Olivenöl, leicht erwärmt
3 Knoblauchzehen, geschält und in Scheiben geschnitten
2-3 Blätter Salbei
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Zweig Oregano
2 g Chiliflocken
Teig
Gewürzöl, durch ein feines Sieb passiert
215 g Weizensauerteig-Anstellgut, kühlschrankkalt
65 g glattes Weizenmehl Type 550
180 g Hartweizengrieß
1 EL Rosmarin, frisch gehackt
3 g Salz
Meersalzflocken zum Bestreuen optional
Zubereitung:
Für das Gewürzöl das Olivenöl in eine Schüssel oder Dose geben und alle weiteren Zutaten hinzufügen. Zugedeckt bei Raumtemperatur 24 Stunden oder mehr ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb passieren.
Für den Teig alle Zutaten inklusive des Gewürzöls und 45 g kaltem Wasser zu einem festen Teig verkneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur 30 Minuten ruhen lassen. Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche aus dem Teig 60g schwere Stücke abstechen, zu Kugeln formen und mit einem Rollholz zu einem sehr dünnen Fladen ausrollen. Immer nur so viele Teiglinge ausrollen wie sie gleichzeitig auf dem Backstein Platz haben. Wer mag, kann die Fladen mit etwas Meersalzflocken bestreuen.
Einen mit einem Backstein ausgelegten Backofen auf 260° vorheizen.
Mit einem geeigneten Schieber die Fladen auf den Backstein geben und 2 Minuten backen. Wenden und auf der anderen Seite ebenfalls 2 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.



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